über gartenheim

Gegründet wurde die Genossenschaft „Gartenheim“ am 24.Jänner 1919 in Wien im 5.Bezirk. Am Anfang stand die Idee, dass man selbst etwas gegen die Wohnungsnot der Zeit tun müsse. Aufgabe der Genossenschaft war die Errichtung von Eigenheimen zu günstigen Preisen für den Mittelstand, für Kleingewerbetreibende und für Arbeiter.

Im Stadtgebiet von Wien nicht realisierbar, gelang es in Eßling – das damals noch zu Niederösterreich gehörte –, Grundstücke zu erweben. Gebaut wurde das erste Einfamilienhaus schon ab November 1919. Bis 1924 waren es 37 Häuser mit jeweils 1000 Quadtratmeter Gartengrund. In diesem Jahr wurde der Sitz der Genossenschaft nach Eßling verlegt.

Bereits 1930 wurde die Siedlung mit elektrischem Strom und einer eigenen Wasserleitung versorgt. Die nun folgende Inflationszeit verhinderte weitere Bauten und auch während des zweiten Weltkrieges wurde nichts gebaut. Erst 1949 wurde der erste Neubau begonnen. Mit Hilfe des Bundes Wohn- und Siedlungsfonds und der Wohnbauförderung konnten nach und nach 63 preisgünstige Einfamilienhäuser errichtet werden. 1997 wurden 91 Eigentumswohnungen den neuen Besitzern übergeben.

Im Jahr 2000 wurde das Haus in der Dernjacgasse 2 von 61 Mietern bezogen. Der Zubau von 26 Wohnungen folgte 2008.

Derzeit werden zwei Projekte von der Genossenschaft realisiert:
- 170 geförderte Wohnungen in der zukünftige Seestadt Aspern in Wien-Donaustadt
- ein Wohnhaus mit 22 geförderten Wohnungen in der Jedleseer Straße 52 in Wien-Floridsdorf